Biografie

Federico Pulina ist ein italienischer Pianist, Kammermusiker und Lehrer.

Federico begann sein Klavierstudium im Alter von fünf Jahren in der kleinen städtischen Musikschule seiner Heimatstadt Ploaghe (Sardinien). Er setzte sein Studium in der Klasse von M° Anna Revel am Conservatorio „Luigi Canepa“ in Sassari fort und schloss es im Herbst 2014 mit Bestnote und Auszeichnung ab. Anschließend setzte er sein Studium in Piacenza unter der Leitung von M° Davide Cabassi fort und erwarb 2019 sein akademisches Master Diplom mit voller Punktzahl cum Laude. Im Fach Kammermusik studierte er bei Marco Decimo, Luca Moretti und Marco Rogliano. Zurzeit absolviert er den Master Solo Performance an der Hochschule Luzern in der Klasse von M° Konstantin Lifschitz.

2011 debütierte Federico Pulina mit dem Orchester Marija Judina im Teatro Storchi in Modena und im Teatro Verdi in Sassari mit Mozarts Konzert KV 488, unter der Leitung von Giovanni Paganelli. Im selben Jahr wurde er zum Einweihungskonzert des renommierten Palazzo Giordano in Sassari eingeladen. Seitdem wird er häufig als Solist und Kammermusiker zu renommierten Musikfestivals in Italien und im Ausland eingeladen. 

Die Liebe zum Kammermusikrepertoire und die Freundschaft mit Alice Boiardi (Violoncello) und Irene Barbieri (Violine) führte dazu, dass Federico Pulina im Jahr 2018 das Trio “Fenice” gründete, eine Formation, mit der er immer noch aktiv konzertiert.

Federico Pulina hat zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen der erste Preis beim Luigi Nono International Competition und der erste Preis beim Wettbewerb zum Gedenken an das Duo Giangrandi Eggman. Beim AEVEA-Klavierwettbewerb gehörte er zu den Finalisten und erhielt die Möglichkeit, die kompletten Etüden von F. Chopin im Maffeiana-Saal von Verona aufzunehmen.

Im August 2020 wurde Federico Pulina als Teilnehmer der Kammermusik-Akademie von Bari ausgewählt und er wird in die zukünftigen Konzertprogramme der Akademie aufgenommen. Im selben Monat wurde er als einziger italienischer Student zu den Sommerkursen der Stiftung Theo und Petra Lieven nach Wien eingeladen und traf dort auf bekannte Dozenten wie Jean-Marc Luisada, Alon Goldstein, Jura Margulis, Claudio Martínez Mehner, Ferenc Rados und Rita Wagner.

Im Juni 2021 gab er sein Debüt im KKL Luzern mit dem Klavierkonzert von G. Ligeti, begleitet vom Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von James Gaffigan. Im darauf folgenden Monat wurde er mit dem Roscini-Padalino-Preis der Stiftung Brunello und Federica Cucinelli ausgezeichnet.

Im September 2021 erschien seine erste Studioaufnahme beim Label DaVinci Publishing mit Chopins Op. 25 und dem ersten Studienbuch von G. Ligeti.

Sein Studium wird von der Silvia und Kurt Huser-Oesch Stiftung unterstützt. Seit Juni 2020 ist Federico Pulina künstlerischer Leiter im Klanghotel Bergsonne, einem Projekt, das nach der Coronavirus-Pandemie in der Zentralschweiz zur Unterstützung der Studierenden der Hochschule Luzern ins Leben gerufen wurde.

Federico Pulina unterrichtet zur Zeit bis Februar 2022 ein ca. 30 % Pensum an der Musikschule Kilchberg-Rüschlikon.